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 Die Indigo-Kinder

Die neue Kindergeneration des 21. Jahrhunderts

                                             Verfasst 2006

 

Ein Kind ist ein Buch,
aus dem wir lesen und in das wir schreiben sollen.
                                                                                               (Peter Rosegger)  

Natur und Erde mit allen Bewohnern sind ebenso wie der Kosmos in einem ständigen Wandel begriffen, diese Veränderungen vollziehen sich in der Regel über unendlich lange Zeiträume. Die heute hoch aufragenden Schneegipfel der Alpen waren einst tiefer Meeresboden, Funde von Warmwasserkorallen sind beredtes Zeugnis. Ein Vulkanausbruch kann demgegenüber eine Landschaft binnen kurzer Zeit total umgestalten und verändern. Auch die Menschen als Naturwesen ändern sich von Generation zu Generation und zwar in ihrem Bewusstsein, Denken, Aussehen, Verhalten, Wachstum und in ihren Ansichten. Kulturen entstehen und Kulturen gehen wieder unter. In weiter zurückliegenden Zeiten änderten sich Bewusstsein, Ansichten und Verhalten der Menschen nur geringfügig und wenn, dann in verhältnismäßig langen Zeiträumen, es wurde in vielen Völkern vor allem großer Wert auf Tradition und Bestand des Gegenwärtigen gelegt. So ergriff in der Regel der Sohn den Beruf des Vaters, den schon dessen Vater und Großvater ausübten. Ab etwa dem 18., 19. und insbesondere dem 20. Jahrhundert vollzogen sich auffällige Veränderungen im Denken, Glauben, Handeln und Vorstellen der Menschen, zunächst vorwiegend im Abendland, dann auch bei anderen Völkern weltweit und zwar rasch und zumeist sehr umfassend, teilweise sogar radikal. Eine neue Zeit, ein neues Zeitalter hatte unverkennbar begonnen. Auffällig ist, dass sich solche Bewusstseinsveränderungsvorgänge und -Prozesse namentlich bei Kindern ab Ende des letzten Jahrhunderts in einem atemberaubenden Tempo vollziehen. 
        Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen und Lehrern an Grundschulen fällt zunehmend auf, wie sehr sich die verschiedenen Kindergenerationen der letzten drei, vier, fünf Jahrzehnte von einander unterscheiden. Hatten beispielsweise noch die Groß- und Urgroßelterngenerationen mehr oder weniger starke Berührungsängste mit der modernen Technik, ja sogar mit dem Telefonieren, ist der Umgang damit den 3 und 4-jährigen bereits vollkommen vertraut und vielfach absolut selbstverständlich. Der heutigen Kindergeneration scheint der Umgang mit moderner Technik im Hause, mit Elektronik, Computern, Internet usw. in die Wiege gelegt zu sein und nicht selten weisen Sohn oder Tochter ihre Eltern in diese Techniken und den Umgang mit den neuesten Medien und technischen Geräten ein. Lebten noch vor ein, zwei Jahrhunderten üblicherweise drei Generationen unter einem Dach, streben Jugendliche heute so früh wie möglich aus dem Elternhaus in eine eigene Wohnung oder "Bude"; Selbständigkeit und Unabhängigkeit sind moderne, höchst erstrebenswerte und gelebte Ziele bereits von jungen Menschen. Auf "bewährte" Erfahrungen und Ratschläge der "älteren" Generationen und ihren guten Traditionen kann man, ja will man als Jugendlicher zumeist gerne verzichten. 

 

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