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Das Lebenselement Wasser

                                                                                                                                                                                                                                                                                Verfasst 1999


Wasser ist Leben! Ohne Wasser ist auf unserem Heimatplanet Erde keinerlei Leben möglich. Diesen Gedanken lernen Kinder bereits in der Grundschule kennen. Sie erfahren in der Regel aber noch nicht, dass das Element Süßwasser, das Lebensmittel Nummer Eins, Ende des zweiten, Anfang des dritten Jahrtausends zu einem der kostbarsten Güter für die Menschheit geworden ist, weil es im trinkbaren Zustand, durch den Einfluss des Menschen, zu einem immer seltenerem Gut wurde. Die Schülerinnen und Schüler sollten indes in ihrem Alter bereits darauf aufmerksam gemacht werden, dass ein vernünftiger, das heißt sparsamer Umgang mit Wasser für ein gesichertes Leben in der Zukunft immer wichtiger wird und dass Wassersparen dazu positiv beitragen kann. Wie dramatisch die gegenwärtige Situation in zahlreichen Gebieten der Erde bereits vorangeschritten ist, geht u.a. aus einer Meldung des Deutschlandfunks vom 15.11.1999 hervor. Danach nimmt der Anteil der Wüsten weltweit Jahr für Jahr um durchschnittlich 150.000 qkm zu, das ist ca. die Hälfte der Größe von Deutschland. Laut Videotext des Bayerischen Rundfunks zum Thema Umwelt vom 28.11.1999 hatten sich in Recife in Brasilien 150 Staaten der Erde zu einer Umweltkonferenz getroffen, um über Maßnahmen zu beraten, wie der weiteren Ausdehnung von Wüsten Einhalt geboten werden kann bzw. muss. Eine prinzipielle Einigung konnte zwar herbeigeführt werden, allerdings ist die Übernahme der nicht unerheblichen Kosten über Jahrzehnte zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern umstritten. Derzeit stehen lediglich 17,7 Millionen Dollar pro Jahr aus Mitteln der UNO zur Verfügung, ein Tropfen auf den heißen Stein.

      Auch am Rande um die Wüsten herum vergrößert sich der Gürtel von Steppen und Wüstensteppen immer weiter, in weiten Teilen dieser Gebiete sind Niederschläge seit Jahrzehnten immer häufiger ausgeblieben. Die wenige, verbleibende Vegetation wurde zudem oftmals durch Überweidung von nomadisierenden Hirten mit ihren Ziegen- und Rinderherden vernichtet und konnte sich nicht mehr regenerieren. Die Folge ist die vollständige Austrocknung und Erosion des Bodens. In anderen Gebieten wurden ganze Flüsse oder Flusssysteme umgeleitet mit der Folge, dass ehemals üppig sprießende grüne Landschaften verkarsteten, versteppten, versalzten und schließlich zu Wüsten wurden, wie es das Beispiel Aralsee zeigt. Selbst das bis dahin in diesen Gebieten beheimatete spärliche Leben wurde wegen vollkommenen Wassermangels schließlich weitgehend verdrängt.


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