Besucher



Patent auf Schweine erteilt  
   


Die Artenvielfalt ist in großer Gefahr

 

                                                                   verfasst 2008 

Einige Großkonzerne im Argrar- und Agrarforschungsbereich wie z.B. die amerikanische Firma Monsanto haben eine neue vermutlich unerschöpfliche Geldeinnahmequelle entdeckt: Sie verändern bzw. veränderten bereits durch gezielt biologisch-technische Manipulationen des Erbgutes von Pflanzen einen Teil deren Gene, um nunmehr Pflanzen unterschiedlicher Art wie z.B. Mais, Weizen, Soja, Baumwolle und immer weitere mit besonderen in der Natur so noch nicht vorkommenden neuen Eigenschaften zu erhalten. Nach gelungenen Versuchen mit dem  genveränderten Pflanzengut lassen sie sich diese veränderten Pflanzen weltweit patentieren und können auf diese Weise den Anbau, Vertrieb und Nachbau dieser Pflanzen perfekt kontrollieren und außerdem hohe Lizenzgebühren von den Anwendern und Anbauern dieser Pflanzen, also den Bauern kassieren, Jahr für Jahr. Durch das Versprechen, dass die Bauern mit diesen neuen Pflanzen weit höhere Ernteerträge erzielen können bei geringeren Anbaukosten, weniger Arbeitsaufwand und darüber hinaus auch geringeren Pestizideinsätzen gelang es z.B. der Firma Monsanto in Nord- und Südamerika, Kanada und Asien, inzwischen auch in Südamerika und Teilen Europas, dass dort teils auf riesigen Flächen fast ausschließlich derart genveränderte Pflanzen angebaut werden. 

Es kommt jedoch zu immer mehr "Unfällen" durch die Verseuchung nicht genmanipulierten Pflanzen mit Gensaaten, u.a. durch Pollen-(weit)-Flug und Bienenbestäubung, zum Schaden der betroffenen Bauern, die nach wie vor bewusst konventionell oder in Bio-Qualität anbauen; sie können ihre Waren nicht mehr als genfrei verkaufen. In den vergangenen 10 Jahren wurden 216 Fälle in 57 Ländern dokumentiert. Allein 2007 kam es insgesamt zu 39 Fällen von gentechnischer Verseuchung in 23 Ländern, soweit offiziell Untersuchungen überhaupt stattgefunden haben bzw. bekannt gemacht worden sind. Die Ernten der betroffenen Bauern, die besonderen Wert auf genfreie Saaten legten, wurden unbrauchbar. ...

 Bitte, lesen Sie weiter ....


PDF-Datei 

Um PDFs zu betrachten, benötigen Sie den http://get.adobe.com/de/reader