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P O  L  I  T  I  K  

P O L I T I K E R  

K  I  R  C  H  E


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 Fortsetzung von
Politik und Kirche

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Nr. 43
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Was man so von unseren
Politikerinnen und Politikern
  halten und denken kann ...  
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aber auch von Kirchenmännern 
und Hochgradklerikern... 

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Gedanken, Fragen,
Ideen und Überlegungen  

von Hans Harress   
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Wahrheiten können bekanntlich bitter sein,
doch Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Gerade über sich selbst.
Allerdings gibt es Ausnahmen ......  


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Bitte vor dem Lesen unbedingt die
Hinweise unter Folge "Politik und Kirche..."
# 22
zur Kenntnis nehmen!!
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http://www.hans-harress.de/politik-u-kirche-22.html 

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Ein weiterer wichtiger Hinweis
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Die auf meinen Seiten dargestellten

Ausführungen, Gedanken und
Kritiken stellen meine persönliche
Meinung dar. Sie wollen keinen Angriff
auf irgendeine Religion, einen Glauben oder
irgendwelche Kirchengemeinschaften
und religiös-gläubigen  Menschen darstellen,
sie wollen ausschließlich auf manche
bestehende und vielfach bekannte und
aufgedeckte Missstände, z.B. auf den
Missbrauch von Kindern durch unzählige
Priester oder auf einen falschen bzw.
gefälschten Glauben hinweisen,
der durch etliche Organisationen
betrieben und durch zahlreiche wache
Kirchenkritiker und Wissenschaftler
aufwändig untersucht und
eindeutig nachgewiesen wurde.
Diese Gedanken stellen es allen
wachen Menschen anheim
und empfehlen ihnen sogar mit
Nachdruck, sich eigene, sachliche
und möglichst undogmatische
vorurteilsfreie Gedanken
über diese und verwandte Themen
und Sachverhalte zu bilden und
neuen Quellen zu folgen.
Das Internet und eine
Literatur bieten eine gr
umfangreiche
große Auswahl
nach allen Seiten hin.

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Hier ein Bericht aus "fremder!" Quelle:

Quelle: 

http://www.freie-christen.com/andrea-nahles_spd_demokratie.html

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Unterschreiben auch Sie:

Stellvertretende Vorsitzende der SPD ordnet sich Papst unter!!! -
Wir haben Angst um unsere gute Demokratie



In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 24.1.2010 sprach Andrea Nahles, Generalsekretärin und stellvertretende Vorsitzende der SPD, über ihre Politik. Die Journalisten Rainer Hank und Georg Meck fragten sie in diesem Zusammenhang auch nach der Bedeutung des Papstes.

Frage: Nehmen Sie den Papst ernst?

Andrea Nahles: Aber selbstverständlich. Er ist der Chef vom Ganzen.

Frage: Wir dachten, er sei nur der Stellvertreter Gottes und Sigmar Gabriel Ihr Chef.

Andrea Nahles: O weh, jetzt bringen Sie mich in Schwierigkeiten. Der Papst ist der "Chef" der Weltkirche. Das ist etwas Besonderes.


Wir sind in großer Sorge, dass sich eine stellvertretende Parteivorsitzende einer demokratischen Partei so lapidar dem Papst unterordnet und ihn als "Chef" bezeichnet. Denn er ist der unumschränkte "Chef" der letzten Diktatur in Europa: ihr oberster Gesetzgeber, oberster Richter und der Oberste der Verwaltung.
Wir als Bürger empören uns über die Unterwürfigkeit von Frau Andrea Nahles, und wir haben Angst um unsere gute Demokratie. Wenn Sie diese Sorge mit uns teilen, schicken Sie uns einfach eine E-Mail mit folgendem Text:
"Die Art und Weise, in der die Generalsekretärin(!) der SPD, Andrea Nahles, in ihrem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 24.01.2010 den Papst anerkennt und ihn als 'Chef des Ganzen' bezeichnet, erfüllt uns mit tiefer Sorge. Der Papst ist der Führer der letzten Diktatur in Europa. Nach römisch-katholischer Lehre müssen sich alle Menschen ihm unterwerfen. Deshalb haben wir Angst um unsere Demokratie, wenn sich führende Politiker dem Papst unterwerfen."
Wenn eine bestimmte Anzahl an E-Mails eingegangen ist, leiten wir diese an die SPD-Zentrale weiter.

 


Der Grund unserer Angst um die Demokratie

Kirche verlangt von allen Menschen
Unterwerfung unter den Papst

Was lehrt die römisch-katholische Kirche, deren Anführer sich Andrea Nahles
von der SPD und unzählige weitere Politiker unterordnen, über den Papst?
Wir informierten uns dazu in dem römisch-katholischen Standardwerk
Josef Neuner-Heinrich Roos, Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung, überarbeitet von Karl Rahner, 13.Auflage, Regensburg 1992.
In diesem Werk ist der Lehrsatz Nr. 430 als "unfehlbare" Wahrheit gekennzeichnet, der bis heute unverändert gilt, und er lautet wie folgt:

"Dem römischen Papst sich zu unterwerfen, ist für alle Menschen
unbedingt zum Heile notwendig.
Das erklären, behaupten, bestimmen und verkünden Wir
".

 

 
Das Kirchenrecht und
die Angst um unsere Demokratie


Die Unterordnung aller katholischen Politiker
 unter den Vatikan

Andrea Nahles, Generalsekretärin und stellvertretende Vorsitzende der SPD bezeichnet den Papst als den "Chef vom Ganzen". Nach der Lehre der römisch-katholischen Kirche zählt sie zu den katholischen Laien im Unterschied zu den Priestern, wie z.B. auch der CSU-Parteivorsitzende Horst Seehofer oder der CSU-Hoffnungsträger Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg.
Was aber zählt nun zu den Aufgaben der Politiker, die als katholische Laien ein politisches Amt ausüben?


1
Lesen Sie dazu die heute gültigen Bestimmungen des römische-katholischen Kirchenrechts, zitiert nach
Codex Iuris Canonici, Codex des Kanonischen Rechts, 3. Auflage, auctoritate Ioannis Pauli PP. II promulgatus [autorisiert durch Papst Johannes Paul II.], Kevelaer 1989.

Can. 210 — Alle Gläubigen müssen je nach ihrer eigenen Stellung ihre Kräfte einsetzen, ein heiliges Leben zu führen sowie das Wachstum der Kirche und ihre ständige Heiligung zu fördern.

Can. 212
§ 1 — Was die geistlichen Hirten in Stellvertretung Christi als Lehrer des Glaubens erklären oder als Leiter der Kirche bestimmen, haben die Gläubigen im Bewusstsein ihrer eigenen Verantwortung in christlichem Gehorsam zu befolgen.

Can. 225 § 1
Da die Laien wie alle Gläubigen zum Apostolat von Gott durch die Taufe und die Firmung bestimmt sind, haben sie die allgemeine Pflicht und das Recht, sei es als einzelne oder in Vereinigungen, mitzuhelfen, dass die göttliche Heilsbotschaft von allen Menschen überall auf der Welt erkannt und angenommen wird ...
§ 2 — Sie haben auch die besondere Pflicht, und zwar jeder gemäß seiner eigenen Stellung, die Ordnung der zeitlichen Dinge im Geiste des Evangeliums zu gestalten und zur Vollendung zu bringen ...


PS: Und wer entscheidet, wie die "Dinge im Geiste des Evangeliums zu gestalten" sind? Nach Can. 212 § 1 einzig die "Leiter der Kirche", denen die katholischen Politiker gehorchen müssen. Dies wird auch noch einmal im nachfolgenden Canon 227 bekräftigt.

Can. 227 — Die Laien haben das Recht, dass ihnen in den Angelegenheiten des irdischen Gemeinwesens jene Freiheit zuerkannt wird, die allen Bürgern zukommt; beim Gebrauch dieser Freiheit haben sie jedoch dafür zu sorgen, daß ihre Tãtigkeiten vom Geist des Evangeliums erfüllt sind, und sich nach der vom Lehramt der Kirche vorgelegten Lehre zu richten.

2
Auch die übrigen verbindlichen römisch-katholischen Lehrschriften unterstreichen diese Pflichten der katholischen Politiker. So z. B. der Katechismus der Katholischen Kirche, 1997, Liberia Editrice Vaticana, Deutsche Ausgabe, München 2005. Dort heißt es darüber hinaus z. B.:

Lehrsatz Nr. 899
Die Initiative der christlichen Laien ist besonders notwendig, wenn es darum geht, Mittel und Wege zu finden, um die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten mit den Forderungen des christlichen Glaubens und Lebens [PS: womit die Forderungen des Papstes, des Vatikans und der Bischöfe gemeint sind] zu durchdringen ...

Lehrsatz Nr. 906
Die gläubigen Laien, die dazu fähig sind und sich dafür ausbilden lassen, können auch ... an der Gestaltung der Medien mitwirken.

Lehrsatz Nr. 2442
Es ist nicht Sache der Hirten der Kirche, in die politischen Strukturen und die Organisation des Gesellschaftslebens direkt einzugreifen. Diese Aufgabe gehört zur Sendung der gläubigen Laien ...

3
Das umfangreichste Lehrbuch der römische-katholischen Kirche ist: Heinrich Denzinger, Peter Hünermann, Kompendium der Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen, 42. Auflage, Freiburg-Basel-Wien 2009. Während das Standardwerk von Neuner-Roos (siehe oben) nur in deutscher Sprache abgefasst ist, sind dort auch alle Lehrtexte in lateinischer Sprache, dem Urtext aller kirchlichen Gesetze und Dogmen, veröffentlicht. Darin werden Frau Nahles und die anderen Politiker z. B. ausdrücklich auch auf die Instruktion der Glaubenskongregation "Libertas conscientia" von Papst Johannes Paul II. vom 22.3.1986 verwiesen, in welcher der Papst verbindlich für alle Katholiken festlegte:

Lehrsatz Nr. 4579
Ebenso ist die Kirche ihrer Sendung treu, ... wenn sie sich Versuchen widersetzt, eine Ordnung des gesellschaftlichen Lebens zu errichten, von der Gott [PS: wie ihn der Papst definiert] entfernt ist, ob dies aus bewusstem Widerspruch oder aus sträflicher Nachlässigkeit geschieht, und wenn sie schließlich ihr Urteil über politische Bewegungen fällt, die sagen, sie kämpften gegen Elend  und Unterdrückung, aber von Theorien und Handlungsanweisungen durchsetzt sind, die dem Evangelium [PS: wie es der Papst interpretiert] widersprechen ...

4
In der Dogmensammlung von Denzinger/Hünermann wird natürlich auch die für die Kirche wegweisende Bulle Unam Sanctam von Papst Bonifaz VIII. von 1302 zitiert, in der auch die angebliche Heilsnotwendigkeit einer Unterwerfung aller Menschen unter den Papst dogmatisiert wurde (siehe oben). Auch wenn die Priestermänner deren Inhalte heute vorsichtiger formulieren, so zählt Unam Sanctam nach Neuner-Roos doch bis heute zum "unfehlbaren" Glaubensgut der Kirche. Lesen Sie, was die Katholiken demnach ebenfalls glauben müssen.

Lehrsatz Nr. 873 Durch die Aussagen der Evangelien werden wir belehrt, dass in dieser ihrer [der Kirche] Gewalt zwei Schwerter sind, nämlich das geistliche und das zeitliche ... Beide sind also in der Gewalt der Kirche, nämlich das geistliche Schwert und das materielle. Jedoch ist dieses  f ü r  die Kirche, jenes aber  v o n  der Kirche zu handhaben. Jenes in der Hand des Priesters, dieses in der Hand der Könige und Soldaten, aber auf die Zustimmung und Duldung des Priesters hin. Es gehört sich aber, dass ein Schwert unter dem anderen ist und die zeitliche Autorität sich der geistlichen Gewalt unterwirft ... Denn wie die Wahrheit bezeugt, muss die geistliche Gewalt die irdische Gewalt einsetzen und richten, wenn sie nicht gut war ...

Lehrsatz Nr. 874
Diese Autorität [der Kirche] ist aber, auch wenn sie einem Menschen verliehen wurde und durch einen Menschen ausgeübt wird, keine menschliche, sondern vielmehr eine göttliche Gewalt, die Petrus aus göttlichem Munde verliehen und ihm und seinen Nachfolgern [PS: als die sich die Päpste fälschlicherweise betrachten] in Christus selbst, den er als Fels bekannt hat, bestätigt wurde, als der Herr zu Petrus selbst sagte: "Alles, was du gebunden hast?" usw. Wer immer sich also dieser von Gott so angeordneten Gewalt "widersetzt, widersetzt sich der Anordnung Gottes" (Röm. 13, 2).

Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Wenn man sich das alles so bewusst macht, dann ist eines klar: Die katholischen Laien müssen ihrer Kirche gehorchen, auch in ihrem politischen Amt. In manchen Fragen dürften sie sogar weisungsgebunden sein. Manches, was in der deutschen Politik geschieht, ist wohl nur
auf diese Weise zu erklären.  

(Ende des Berichts aus obiger Quelle!)
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Anmerkung von Hans Harress
. . . . .

Wer bedenkt, wieviele unserer deutschen Politiker/Innen dem katholischen Glauben angehören und sich ihm (wenigstens nach außen hin) dezidiert verbunden fühlen, kann ermessen, wie es um die "freie" und von religiösen (Macht-)Einflüssen unabhängige Politik in unserem Lande bestellt ist... Er versteht dann auch, warum der deutsche Staat den Kirchen und insbesondere der katholischen Kirche Jahr und Jahr finanzielle Mittel und finanzielle (Steuer...)-Vorteile im ansehnlichen Milliardenbereich zukommen lässt mit der fadenscheinigen Ausrede:  Napoleon hätte dieser Kirche deren Eigentum und Besitztümer vor einigen Jahrhunderten(!) in großer Höhe abgenommen. 
Abgesehen von der Frage, was das frühere deutsche Reich bzw. die heutige Bundesrepublik mit den Taten eines französischen Napoleon zu tun hat, muss ferner gefragt werden, ob diese Kirche zuvor und danach nicht sehr viel mehr Eigentum durch Inquisition, Erpressung, Fälschungen, Erbschleichereien, Mord und Totschlag und anderes Schlimme mehr vom Volk genommen (gestohlen, erpresst... hat)???
Hat sie es je den von ihr Bestohlenen zurück gegeben?
Das ist nicht bekannt und scheint auch nicht zu sein.
Sie folgt dem Ausspruch
des Drachen in Wagners Opfer Siegfried:
"Ich liege und besitze"...
Das aber interessiert unsere katholisch "frommen" PolitikerInnen in keiner Weise. Denn sie wollen doch wohl nur mit Hilfe ihrer Kirche, das kann man vermuten, durch diese ihre "frommen" untertänigen Taten in den Himmel kommen, an der Macht durch sie bleiben und sie verschließen vor der Wahrheit permanent ihre Augen. Da dürfte sich der Teufel/Satan in der Hölle schon riesig auf viele dieser von ihrer Kirche betrogenen Zeitgenossen freuen und heizt kräftig sein (Fege)-Feuer an.
................................... 

Und ein weiterer Bericht
- ein Offener Brief -
aus fremder Hand:


 

 

URCHRISTEN FÜR DEN

CHRISTUS DER BERGPREDIG

 

 

Postfach 1162,  97820 Marktheidenfeld, Deutschland


 

An

 

Papst Franziskus

 

Palazzo Apostolico

 

00120 Città del Vaticano, Rom

 

Italien

 

19.1.2016

 

OFFENER BRIEF AN PAPT FRANZISKUS

 

 

Sehr geehrter Papst Franziskus,

 

wir sind junge Urchristen. Wir bemühen uns, die Lehre, die uns Christus als Jesus von Nazareth gebracht und vorgelebt hat, im täglichen Leben in die Tat umzusetzen. Als Urchristen liegt uns Seine Lehre sehr am Herzen.

 

Deshalb möchten wir Ihnen folgende Fragen stellen:

 

1)

 

Sie haben gesagt, Sie wünschen sich "eine arme Kirche, eine Kirche für die Armen."

 

- Warum ist Ihre Kirche dann so unglaublich reich an Ländereien, Immobilien, Gold, Wertpapieren, Aktien und Beteiligungen an etlichen Wirtschaftskonzernen?

 

 

Beispielsweise liegt alleine das Vermögen der zwei deutschen Bistümer Paderborn und Köln zusammen bei über 7 Milliarden Euro.

 

(Spiegel Online, 29. September 2015).

 

Als Oberhaupt des Heiligen Stuhls könnten Sie unter anderem über das Vermögen der Vatikanbank IOR zu Gunsten der Bedürftigen verfügen.

 

- Warum verteilen Sie nicht Ihre immensen Besitztümer an die Armen, wenn doch auch Jesus von Nazareth lehrte, man solle sich keine Reichtümer auf Erden sammeln ? (Matthäus 6,19)

 

2)

 

Jesus von Nazareth hat ebenfalls gesagt:

 

"...ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel" (Mt. 23,8-9).

 

- Warum lassen Sie sich dann "Heiliger Vater" nennen?

 

- Warum tragen Sie folgende weitere Titel, die Jesus von Nazareth nie eingesetzt hat?

 

Bischof von Rom, Stellvertreter Jesu Christi, Nachfolger des Apostelfürsten, Oberster Priester der Weltkirche, Primas von Italien, Erzbischof und Metropolit der Kirchenprovinz Rom, Souverän des Staates der Vatikanstadt oder auch Pontifex Maximus.

 

Letzterer ist ein Titel, den zuvor die römischen Kaiser für sich  beanspruchten.

 

3)

 

Jesus hat zeitlebens niemals von heiligen Menschen gesprochen und auch niemanden heilig gesprochen.

 

- Warum sprechen Sie dann Menschen heilig?

 

4)

 

Sie sind erklärtermaßen gegen Waffengewalt.

 

- Warum sprachen Sie dann Johannes Paul II. heilig, der öffentlich während des Krieges in Jugoslawien erklärte:

 

"Wir sind keine Pazifisten" ?

 

(Abendzeitung, 18.2.1991)

 

5)

 

Jesus von Nazareth war bekanntermaßen Pazifist. Er sagte:

 

„Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen...“

 

und „Liebet eure Feinde“.

 

- Warum sprechen Sie sich nicht dagegen aus, dass Katholiken in den Krieg ziehen und zur Waffe greifen? 

 

6)

Jesus hat den Menschen die Freiheit gelassen und auch niemals Dogmen erlassen.

 

- Warum haben dann so viele Päpste menschenverachtende Dogmen und Verdammungsurteile erlassen, die nach katholischer Lehre bis heute uneingeschränkt gültig sind?

 

7)

 

Im Katholizismus ist oft von Geheimnissen die Rede

 

(Geheimnis des Glaubens, Geheimnis der Dreifaltigkeit, Geheimnis der Erlösung, usw.)

 

Warum sollte Gott Geheimnisse haben?

 

8)

 

Zum so genannten „Heiligen Jahr“, das Sie ausgerufen haben, hätten

 

wir auch einige Fragen:

 

- Was passiert beim Durchschreiten des Ablasstores, der so genannten „Heiligen Pforte“?

 

- Müssen Verbrecher wieder zurück ins Gefängnis, nachdem sie durch die Ablasspforte gegangen sind

 

- Warum werden im Rahmen des Heiligen Jahres so viele bewaffnete Polizeikräfte eingesetzt? Wäre das heilige Jahr Gottes Wille, müsste dann nicht sein Schutz darüber liegen?

 

9)

 

In der Presse ist zu lesen, dass Sie demnächst ein Buch veröffentlichen werden, in dem Sie auf Fragen von Kindern aus aller Welt antworten.

 

- Wie verträgt sich diese Tatsache damit, dass die zahllosen

 

Sexualverbrechen von Priestern Ihrer Kirche an Kindern immer noch Ihnen und Ihren Bischöfen zur Aufklärung vorbehalten sind, anstatt sie grundsätzlich der Polizei und damit staatlichen Instanzen zu übergeben?

 

10)

 

In Europa, insbesondere in Deutschland steigt die Zahl von

 

Jugendlichen, die Ihrer Kirche den Rücken zukehren und austreten.

 

- Wie erklären Sie sich das?

 

Sehr geehrter Papst Franziskus, wir freuen uns über eine baldige Antwort.

 

Die Lehre der katholischen Kirche hat für uns nichts mit der Lehre des Jesus von Nazareth zu tun, auch wenn die Kirche sich christlich nennt. Wir setzen uns dafür ein, dass der Name des Jesus, des Christus nicht

 

missbraucht wird.

 

Wir werden Ihre Antworten im Rahmen einer Fernsehsendung für jüngere Menschen und im Internet veröffentlichen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

(Unterschriften)

 

URCHRISTEN FÜR DEN CHRISTUS DER BERGPREDIGT

 

Postfach 1162

D97820 Marktheidenfeld

Quelle:
www.wirfragendenpapst.de